IG der BewohnerInnen und BenutzerInnen der Stefanini-Liegenschaften

Rundschau Mai 2019

Wohn-, Bau- und Gentrifizierungs-News Ausgabe Mai 2019

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Rundschau April 2019

Wohn-, Bau- und Gentrifizierungs-News Ausgabe April 2019

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Rundschau März 2019

Wohn-, Bau- und Gentrifizierungs-News Ausgabe März 2019

 

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Rundschau Februar 2019

Wohn-, Bau- und Gentrifizierungs-News Ausgabe Februar 2019

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Den bezahlbaren Wohnraum in Winterthur verteidigen!

Im Herbst 2014 gründeten wir BewohnerInnen von Stefanini-Liegenschaften die «Interessengemeinschaft der BewohnerInnen und BenützerInnen von Stefanini-Liegenschaften» IGBBSL.

Viele waren verunsichert. Der Streit zwischen der Verwaltungsfirma Terresta und den künftigen Erben um die Kontrolle von Stefaninis Kunststiftung SKKG wurde in den Medien breitgetreten.

Aus Sorge um unser Daheim und um den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum in Winterthur schlossen wir uns zusammen, um die Interessen der BewohnerInnen zu formulieren und zu vertreten.

Im Dezember 2018 ist Bruno Stefanini verstorben. Mitte Januar 2019 wurde bekannt, dass die SKKG sämtliche Liegenschaften aus seinem Besitz übernimmt.

Was wird die Stiftung mit den vielen Wohnungen machen? Immerhin hat sie einen enormen Kapitalbedarf.

Sie sei keine Freundin der Gentrifizierung (also der Vertreibung von Leuten mit kleinem Portemonnaie), erklärte die Stiftungspräsidentin Bettina Stefanini an der Informationsveranstaltung Mitte Januar. Das freut uns; das sind wir nämlich auch nicht.

Allerdings bleibt offen, was konkret mit der «sanften» Entwicklung der Liegenschaften gemeint ist, von denen Frau Stefanini spricht.

Winterthur steht vor einem Problem. Was viele nicht wahrhaben wollen: durch den Wegfall von bezahlbarem Wohnraum droht eine soziale Vertreibung. Das Schicksal der von der SKKG kontrollierten Stefanini-Liegenschaften könnte Teil dieser Entwicklung sein.

In Zeiten umfassender Verwertungsprobleme lockt das Immobiliengeschäft. Der Ankauf, die Sanierung und der Verkauf von Wohnhäusern ist verbunden mit der Spekulation auf steigende Erträge. Denn Wohnraum bleibt ein Massenbedarf.

Auch in Winterthur wird renoviert, gebaut, überbaut, was das Zeug hält. Luxussanierungen und überteuerte Neubauten liessen in den letzten Jahren die Mietpreise enorm ansteigen. Mit Unterstützung des Stadtrats: im September 2017 erklärte er, es brauche mehr teure Wohnungen für Reiche. Die zahlen mehr Steuern.

Aus Sicht der Immobilienbranche sind ältere Wohnhäuser mit günstigen Wohnungen eine Gelegenheit: hier kann saniert, aufgewertet, entwickelt werden. Sollte die Entwicklung weniger «sanft» ausfallen, dann haben wir das Nachsehen. Denn wir können uns die Wohnung nicht mehr leisten.

Sollte das mit den Stefanini-Liegenschaften passieren, werden mehrere Tausend sich eine neue Bleibe suchen müssen. Und das wäre nichts anderes als eine soziale Vertreibung: Gutverdienende rein, der Rest raus.

Wir finden: wo Sanierungen nötig sind, braucht es gangbare und bedarfsorientierte Lösungen. Sie dürfen nicht auf Kosten der Bewohner/innen ausgeführt werden. Im Zentrum muss der Erhalt von bezahlbarem Wohnraum stehen. Viele geben sich auch mit einfachen Standards zufrieden.

Über Jahrzehnte wurde das Stiftungskapital der steuerbefreiten SKKG mit den Mieteinahmen angehäuft, während Unterhaltsarbeiten oft ausblieben. Sollte da die Stiftung nicht genügend Geld für sozialverträgliche Sanierungen auf der Seite haben?

Interessengemeinschaft der BewohnerInnen und BenützerInnen von Stefanini-Liegenschaften IGBBSL, Februar 2019

igbbsl-vogel

Rundschau Januar 2019

Wohn-, Bau- und Gentrifizierungs-News Ausgabe Januar 2019

Spezial-Ausgabe zur SKKG-Informationsveranstaltung vom 15. Januar

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Treffen 2019

Der Treffpunkt der IG findet immer am ersten Freitag im Monat statt.

NEU im Bistro der Alten Kaserne an der Technikumstr. 8 ab 19 Uhr.

Daten 2019: 1.2. // 1.3. // 5.4. // 3.5. // 7.6. // 5.7. // 6.9. // 4.10. // 1.11. // 6.12.

Flyer 2019 Druckvorlage

Kommt, tauscht euch aus, vernetzt euch!